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Putzen gegen das Vergessen!

Dank vieler engagierter Helfer:innen konnten wir im Jahr 2021 alle 270 in Kiel und Kronshagen verlegten Stolpersteine zum Glänzen bringen. 2022 wurden in ganz Schleswig-Holstein von 830 verlegten rund 700 Steine geputzt. Und auf Hamburg Sankt Pauli waren es fast 200 Steine. In diesem Jahr sind auch Mecklenburg-Vorpommern, weitere Teile von Hamburg und Sachsen dabei.

Ihr Lieben

Vielen vielen Dank an alle Helfer*innen bei der Stolperstein Putzaktion im Norden für eure Unterstützung. Es war wieder ein voller Erfolg und sehen glückselig auf die Aktion zurück.

Der Termin für die Aktion dieses Jahr steht auch schon fest. Und zwar wird es das Wochenende vom 26.04.-28.04.2024 sein.

Hier findet ihr den Link zu allen Bildern, welche uns gesendet wurden. Wir sagen Danke und freuen uns auf das nächste Jahr!
Liebe Grüße Tommy, Linda, Berit, Hinnerk und Mikey.

Putzaktion in diesem Jahr

Im Jahr 2024 wollen wir unsere Aktion erneut wiederholen. Stattfinden wird sie am Wochenende vom 26.04.-28.04.2024.

Wir werden euch bis dahin über weitere Veranstaltungen und Termin auf dem Laufenden halten und freuen uns weiter auf eure tatkräftige Unterstützung bei unserer Arbeit gegen das Vergessen!

in über

deutschen Städten und Gemeinden

in Deutschland und

anderen europäischen Ländern

knapp

geputzte Steine in Hamburg

und mehr als

in Schleswig-Holstein

Wie du teilnehmen kannst:

  • Der Übersicht könnt Ihr die Standorte der Stolpersteine Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern entnehmen. Bei Bedarf kann die Kieler Adresse über die App im Kieler Stadtplan abgerufen werden. Teilt uns bitte über , Instagram oder per Mail mit, welche Steine Ihr reinigen möchtet. Wir tragen Euch dann entsprechend in der Übersicht aus Datenschutzgründen nur mit euren Vornamen ein.
  • Hier findet Ihr die Übersicht der Stolpersteine Schleswig-Holstein.
  • Hier findet Ihr die Übersicht der Stolpersteine Mecklenburg-Vorpommern.
  • Jedes Team kann „seine“ Stolpersteine im genannten Zeitfenster putzen bzw. reinigen, wie es zeitlich am besten passt. Es gibt somit keinen einheitlichen Start der Aktion. Wichtig ist nur, dass die Stolpersteine an diesem Wochenende definitiv gereinigt werden.
  • Durch den Eintrag in der Liste ist für die anderen teilnehmenden Personen ersichtlich, welche Stolpersteine noch „frei“ sind. Die belegten Stolpersteine sind dann „grün“ markiert.
  • Wichtig: Solltet Ihr wider Erwarten an dem Wochenende doch keine Zeit haben, dann kümmert Euch bitte rechtzeitig und eigenständig um einen adäquaten Ersatz. Denn es ist uns sehr wichtig, dass alle Stolpersteine an diesen Tagen geputzt werden.
  • Schickt nach getaner Arbeit gerne ein Foto der geputzten Steine samt Anschrift an uns.
  • Ihr fragt Euch, worauf Ihr beim Putzen der Steine achten müsst?! Dann seht Euch doch bitte diesen Link an.

Meldestelle für Antisemitismus in Schleswig-Holstein

Antisemitische Vorfälle sind Vielfältig. Sollten im Rahmen der Stolperstein Putzaktionen Zerstörungen und Beschädigungen von Stolpersteinen auffallen, können diese jederzeit über www.lida-sh.de gemeldet werden.

LIDA-SH ist eine unabhängige Meldestelle für antisemitische Vorfälle in Schleswig-Holstein. Ziel unserer Arbeit ist es Antisemitismus sichtbarer zu machen. Wir dokumentieren Vorfälle und werten sie strukturiert aus. Wir erfassen auch Vorfälle, die (noch) nicht bei der Polizei angezeigt wurden oder keinen Straftatbestand erfüllen.

Informationen werden von uns grundsätzlich vertraulich behandelt. Für das Gelingen des Projektes sind wir auf die Unterstützung von Menschen vor Ort angewiesen, die antisemitische Vorfälle erkennen und sie an die Meldestelle weiterreichen.

Der Landesbeauftragte für politische Bildung in Schleswig-Holstein (politische-bildung.sh)

Jeder Stolperstein ist einem Menschen gewidmet, der durch nationalsozialistische Gewalt zu Tode kam. Seit 2003 hat Gunter Demnig in über 1.300 Städten und Gemeinden in Deutschland und 21 weiteren Ländern Europas mehr als 68.000 Steine verlegt. Im Kieler Stadtgebiet sind es allein 270 Steine. Demnigs Intention ist es, den Opfern ihre Namen zurückzugeben: "Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist."

Auf den etwa zehn mal zehn Zentimeter großen Stolpersteinen sind kleine Messingplatten mit den Namen und Lebensdaten von NS-Opfern angebracht. Sie werden vor dem letzten bekannten und frei gewählten Wohnort in das Pflaster des Gehweges eingelassen. Finanziert werden die Stolpersteine durch private Spenden.

"Es ist wichtig, die Erinnerung lebendig zu machen"

  • Mike Ahlschläger, Veranstalter

    Hier geht es zum ganzen YouTube Video